Aktuelle Pressemitteilungen

04.03.2010
Die Inhaltsanalyse ist sowohl eine der Schlüsselmethoden der Medien-
und Kommunikationswissenschaft als auch der Sozialwissenschaften
insgesamt. Wie aber analysiert man Inhalte im Internet? Zwar waren noch
nie so viele Inhalte verschiedenster Kommunikationsformen so leicht
verfügbar und öffentlich zugänglich wie heute – andererseits sind sie dadurch auch so schwer greifbar zu machen:
Die Produkte von Online-Kommunikation sind dynamisch und wandelbar,
flüchtig, vielfach verlinkt, scheinen quantitativ unbegrenzt und sind
demnach alles andere als manifest.
18.09.2009
Der Herbert von Halem Verlag wartet auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wieder mit einer Reihe wichtiger
Neuerscheinungen auf. Nachdem in den vergangenen Jahren mehrere Veranstaltung auf dem Forum Literatur & Sachbuch mit jeweils einem Autor des Verlags durchgeführt wurden, sollen in diesem Jahr mehrere Autoren mit ihren Büchern auf dem Stand des Verlags in der
Halle 3.1 Nr. B142 vorgestellt werden.
09.09.2009
Mit r:k:m – rezensionen:kommunikation:medien geht am 15.
September 2009 ein innovatives wissenschaftliches Rezensionsjournal
online! Unabhängige und kompetente Rezensenten werden auf
www.rkm-journal.de Lehrbücher, Praxisbände und wissenschaftliche
Publikationen der Bereiche Publizistik, Medien- und
Kommunikationswissenschaft besprechen.

08.07.2009
In der Welt von heute sind wir stets von Bildern umgeben, mit denen wir
interagieren. Sei es in den Medien, im Internet oder bei
Computerspielen. Daher genießt die Rede von "Bildhandeln" in der
gegenwärtigen Bildtheorie besondere Aktualität – und doch wird der
Begriff nur selten systematisch begrenzt.

07.07.2009
Max Weber stellte 1919 das Postulat auf, dass „eine wirklich gute
journalistische Leistung mindestens so viel ,Geist‘ beansprucht wie
beispielsweise irgendeine Gelehrtenleistung“. Hinter jeder guten
journalistischen oder wissenschaftlichen Leistung stehen Personen, die
diese erbringen. In den Fächern, die Journalisten akademisch ausbilden
– Kommunikationswissenschaft, Publizistik oder Journalistik –,
beschäftigt man sich jedoch nur ungern mit Personen.

07.07.2009
"Lidl zu boykottieren würde 48.000 Arbeitsplätze gefährden." Mit dieser
Aussage eines Mitarbeiters versucht der Discounter in einer großen
Werbekampagne das verlorene Vertrauen der Kunden nach der Spitzelaffäre
zurückzugewinnen. Diese Werbemitteilung lässt kein Bestreben nach einem
Wandel unternehmenskultureller Werte erkennen, sondern rückt den
ökonomischen Aspekt eindeutig in den Vordergrund. Kann man so
Kundenvertrauen zurückgewinnen?

02.07.2009
"Weder ist Unterhaltung Zerstreuung, deren Artefakte uns nur über tote
Zeit hinweghelfen, noch ist sie Kunst, die uns zwar alles mögliche, das
aber unbedingt, gibt. Unterhaltung sagt sozusagen: 'Ich wasch dir den
Pelz und mach dich nicht nass.'" So beschreibt Deutschlands einziger
Professor für Populäre Kultur Hans-Otto Hügel den ‚Vorrat an
Erfahrungen’, den man mit unterhaltenden Medien sammeln kann.

01.07.2009
Seit Jahrzehnten wird von Wissenschaft und journalistischer Praxis
harsche Kritik an Präsentation und Inhalt der Afrika-Berichterstattung
in den deutschen Medien geübt. Ein üblicher Vorwurf: Krisen,
Schreckensherrschaften, Aufstände und blutige Befreiungs- und
Bürgerkriege dominieren die Berichterstattung und verzerren das Bild
dieser Weltregion bis zur Unkenntlichkeit. Kaum eine Studie blickt
jedoch hinter die Kulissen und erhellt, wie diese Berichterstattung
entsteht. Wie beeinflussen der Medienbetrieb und journalistische
Akteure das Afrika-Bild? Diesen und etlichen vertiefenden Fragen wird
in „Journalisten der Finsternis“ nachgegangen.

08.06.2009
Brauchen wir noch gedruckte Zeitungen? Wie sieht die Gesellschaft aus,
in der niemand mehr Zeitung liest? Stellen Blogs, Twitter und Google
eine ernst zu nehmende Konkurrenz oder eine sinnvolle Ergänzung für den
Qualitätsjournalismus dar? Ein brachliegender Anzeigenmarkt, Auflagen
im freien Fall und ein rasanter Mediennutzungswandel stellen
Zeitungshäuser vor das Dilemma, wie sie ordentlichen Journalismus
weiterhin finanzieren können. Gerade mit Blick auf die anstehende
Bundestagswahl drängt sich die Frage auf, inwiefern Zeitungen ihre
zentrale Funktion als Leitmedien noch effektiv leisten können, und
welche alternativen Formen und Akteure der öffentlichen Kommunikation
an Bedeutung gewinnen.

06.05.2009
Das
Erleben von Sport, ob live oder in den Medien, beinhaltet
sozialpsychologische Prozesse. Der Zuschauer beobachtet die Sportler,
Sportlerinnen und Mannschaften sowie deren Leistungen, zieht soziale
Vergleiche und vergibt Sym- und Antipathien. Er identifiziert sich oder
grenzt sich ab. In beiden Fällen können soziale Gruppenkonstellationen
und -dynamiken zu weiteren sozialpsychologischen Prozessen und
Wirkungen wie Distinktion, Affiliation, Selbstdarstellung, sozialer
Anschlusskommunikation, Lernen am Modell und Aggression führen.