Aktuelle Pressemitteilungen

24.08.2010
Kann jeder ein Star werden? Casting-Shows versprechen es, aber wie sieht
die Realität aus? Wie funktioniert das Geschäft mit Medienimages? Wer
legt die Rollen fest, wer schreibt das Drehbuch? Mit Siegern und
Verlierern, mit Machern und Strategen aus der Welt der Casting- und
Reality-Shows sprachen Studierende der Universität Tübingen. Ihr Ziel:
Herauszufinden, was vor und hinter den Kulissen passiert und wohin eine
Gesellschaft driftet, in der die Selbst-Inszenierung zur Lebensform
wird.

06.07.2010
»Vielleicht sind wir im Moment dabei, eine ganze Generation von
am Journalismus interessierten jungen Menschen abzuschrecken. Die besten
gehen in die PR und nur die, die dort nicht unterkommen, in den
Journalismus.«
Journalistikprofessor Siegfried Weischenberg zeichnet ein düsteres Bild
vom momentanen Zustand journalistischer Arbeit. Tatsächlich scheint das
Geschäftsmodell des Journalismus nicht mehr aufzugehen. Die Werbeerlöse,
durch die sich der Journalismus bisher vor allem finanziert hat,
bröckeln seit Jahren. Hinzu kommt, dass den Medien Zuschauer, Zuhörer
und Leser davonlaufen. Allein die Tageszeitungen haben innerhalb von
zehn Jahren fünf Millionen Käufer verloren. Ohne Zweifel befindet sich
die Medienbranche inmitten einer gewaltigen Krise. Doch zugleich
entstehen, vor allem im Internet, neue Formen des Journalismus und
seiner Finanzierung.
18.06.2010
Ein Jahr, 100 veröffentlichte
Rezensionen und über 28.000 Seitenaufrufe: Die Bilanz des
Online-Rezensionsjournals r:k:m – rezensionen:kommunikation:medien darf
ein wenig stolz machen!


21.04.2010
„Jeder Journalist muss überall auf der Welt das Recht haben, frei und
ohne Angst berichten zu können“ lautet der Grundsatz der
UNESCO-Kommission, die am 3. Mai 1994 den Internationalen Tag der
Pressefreiheit initiierte. Jährlich erinnert dieser Tag an die
Verletzung von Informations- und Freiheitsrechten in vielen Staaten der
Erde – denn weltweit mehr als 70 getötete Journalisten im Jahr 2009 und
aktuell über 160 inhaftierte Berichterstatter stimmen nachdenklich.

04.03.2010
Die Inhaltsanalyse ist sowohl eine der Schlüsselmethoden der Medien-
und Kommunikationswissenschaft als auch der Sozialwissenschaften
insgesamt. Wie aber analysiert man Inhalte im Internet? Zwar waren noch
nie so viele Inhalte verschiedenster Kommunikationsformen so leicht
verfügbar und öffentlich zugänglich wie heute – andererseits sind sie dadurch auch so schwer greifbar zu machen:
Die Produkte von Online-Kommunikation sind dynamisch und wandelbar,
flüchtig, vielfach verlinkt, scheinen quantitativ unbegrenzt und sind
demnach alles andere als manifest.
18.09.2009
Der Herbert von Halem Verlag wartet auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wieder mit einer Reihe wichtiger
Neuerscheinungen auf. Nachdem in den vergangenen Jahren mehrere Veranstaltung auf dem Forum Literatur & Sachbuch mit jeweils einem Autor des Verlags durchgeführt wurden, sollen in diesem Jahr mehrere Autoren mit ihren Büchern auf dem Stand des Verlags in der
Halle 3.1 Nr. B142 vorgestellt werden.
09.09.2009
Mit r:k:m – rezensionen:kommunikation:medien geht am 15.
September 2009 ein innovatives wissenschaftliches Rezensionsjournal
online! Unabhängige und kompetente Rezensenten werden auf
www.rkm-journal.de Lehrbücher, Praxisbände und wissenschaftliche
Publikationen der Bereiche Publizistik, Medien- und
Kommunikationswissenschaft besprechen.

08.07.2009
In der Welt von heute sind wir stets von Bildern umgeben, mit denen wir
interagieren. Sei es in den Medien, im Internet oder bei
Computerspielen. Daher genießt die Rede von "Bildhandeln" in der
gegenwärtigen Bildtheorie besondere Aktualität – und doch wird der
Begriff nur selten systematisch begrenzt.

07.07.2009
Max Weber stellte 1919 das Postulat auf, dass „eine wirklich gute
journalistische Leistung mindestens so viel ,Geist‘ beansprucht wie
beispielsweise irgendeine Gelehrtenleistung“. Hinter jeder guten
journalistischen oder wissenschaftlichen Leistung stehen Personen, die
diese erbringen. In den Fächern, die Journalisten akademisch ausbilden
– Kommunikationswissenschaft, Publizistik oder Journalistik –,
beschäftigt man sich jedoch nur ungern mit Personen.

07.07.2009
"Lidl zu boykottieren würde 48.000 Arbeitsplätze gefährden." Mit dieser
Aussage eines Mitarbeiters versucht der Discounter in einer großen
Werbekampagne das verlorene Vertrauen der Kunden nach der Spitzelaffäre
zurückzugewinnen. Diese Werbemitteilung lässt kein Bestreben nach einem
Wandel unternehmenskultureller Werte erkennen, sondern rückt den
ökonomischen Aspekt eindeutig in den Vordergrund. Kann man so
Kundenvertrauen zurückgewinnen?