Vorschau

Jasper A. Friedrich
Politische Instrumentalisierung von Sport in den Massenmedien.
Eine strukturationstheoretische Analyse der Sportberichterstattung im DDR-Fernsehen
2010, 448 S., 15 Abb., 7 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.
ISBN 978-3-938258-54-5

Stephan Weichert / Leif Kramp / Alexander von Streit (Hrsg.)
Digitale Mediapolis.
Die neue Öffentlichkeit im Internet
2010, Broschur, 190 x 120 mm, dt.
ISBN 978-3-86962-012-1

Martin Welker / Andreas Elter / Stephan Weichert (Hrsg.)
Pressefreiheit ohne Grenzen? Grenzen der Pressefreiheit
2010, Broschur, 213 x 142 mm, dt.
ISBN 978-3-86962-008-4

Felix Rohrbeck / Anne Kunze (Hrsg.)
Journalismus nach der Krise.
Aufbruch oder Ausverkauf?
2010, Broschur, 190 x 120 mm, dt.
ISBN 978-386962-009-1

Aktuelle Pressemitteilungen

04.03.2010

Online-Inhaltsanalyse. Forschungsobjekt Internet

Die Inhaltsanalyse ist sowohl eine der Schlüsselmethoden der Medien- und Kommunikationswissenschaft als auch der Sozialwissenschaften insgesamt. Wie aber analysiert man Inhalte im Internet? Zwar waren noch nie so viele Inhalte verschiedenster Kommunikationsformen so leicht verfügbar und öffentlich zugänglich wie heute – andererseits sind sie dadurch auch so schwer greifbar zu machen: Die Produkte von Online-Kommunikation sind dynamisch und wandelbar, flüchtig, vielfach verlinkt, scheinen quantitativ unbegrenzt und sind demnach alles andere als manifest.

18.09.2009

Frankfurter Buchmesse 2009: Autoren am Stand

Der Herbert von Halem Verlag wartet auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wieder mit einer Reihe wichtiger Neuerscheinungen auf. Nachdem in den vergangenen Jahren mehrere Veranstaltung auf dem Forum Literatur & Sachbuch mit jeweils einem Autor des Verlags durchgeführt wurden, sollen in diesem Jahr mehrere Autoren mit ihren Büchern auf dem Stand des Verlags in der Halle 3.1 Nr. B142 vorgestellt werden.


09.09.2009

Erste Online-Rezensionszeitschrift für den Bereich Medien- und Kommunikationswissenschaft – frischer Wind im Rezensionswesen

Mit r:k:m – rezensionen:kommunikation:medien geht am 15. September 2009 ein innovatives wissenschaftliches Rezensionsjournal online! Unabhängige und kompetente Rezensenten werden auf www.rkm-journal.de Lehrbücher, Praxisbände und wissenschaftliche Publikationen der Bereiche Publizistik, Medien- und Kommunikationswissenschaft besprechen.

08.07.2009

Was ist "Bildhandeln"?

In der Welt von heute sind wir stets von Bildern umgeben, mit denen wir interagieren. Sei es in den Medien, im Internet oder bei Computerspielen. Daher genießt die Rede von "Bildhandeln" in der gegenwärtigen Bildtheorie besondere Aktualität – und doch wird der Begriff nur selten systematisch begrenzt.

07.07.2009

Der Wert der journalistischen Leistung

Max Weber stellte 1919 das Postulat auf, dass „eine wirklich gute journalistische Leistung mindestens so viel ,Geist‘ beansprucht wie beispielsweise irgendeine Gelehrtenleistung“. Hinter jeder guten journalistischen oder wissenschaftlichen Leistung stehen Personen, die diese erbringen. In den Fächern, die Journalisten akademisch ausbilden – Kommunikationswissenschaft, Publizistik oder Journalistik –, beschäftigt man sich jedoch nur ungern mit Personen.

07.07.2009

Die Moral der Unternehmenskommunikation. Lohnt es sich gut zu sein?

"Lidl zu boykottieren würde 48.000 Arbeitsplätze gefährden." Mit dieser Aussage eines Mitarbeiters versucht der Discounter in einer großen Werbekampagne das verlorene Vertrauen der Kunden nach der Spitzelaffäre zurückzugewinnen. Diese Werbemitteilung lässt kein Bestreben nach einem Wandel unternehmenskultureller Werte erkennen, sondern rückt den ökonomischen Aspekt eindeutig in den Vordergrund. Kann man so Kundenvertrauen zurückgewinnen?


02.07.2009

Die Zweideutigkeit der Unterhaltung

"Weder ist Unterhaltung Zerstreuung, deren Artefakte uns nur über tote Zeit hinweghelfen, noch ist sie Kunst, die uns zwar alles mögliche, das aber unbedingt, gibt. Unterhaltung sagt sozusagen: 'Ich wasch dir den Pelz und mach dich nicht nass.'" So beschreibt Deutschlands einziger Professor für Populäre Kultur Hans-Otto Hügel den ‚Vorrat an Erfahrungen’, den man mit unterhaltenden Medien sammeln kann.

01.07.2009

Journalisten der Finsternis

Seit Jahrzehnten wird von Wissenschaft und journalistischer Praxis harsche Kritik an Präsentation und Inhalt der Afrika-Berichterstattung in den deutschen Medien geübt. Ein üblicher Vorwurf: Krisen, Schreckensherrschaften, Aufstände und blutige Befreiungs- und Bürgerkriege dominieren die Berichterstattung und verzerren das Bild dieser Weltregion bis zur Unkenntlichkeit. Kaum eine Studie blickt jedoch hinter die Kulissen und erhellt, wie diese Berichterstattung entsteht. Wie beeinflussen der Medienbetrieb und journalistische Akteure das Afrika-Bild? Diesen und etlichen vertiefenden Fragen wird in „Journalisten der Finsternis“ nachgegangen.

08.06.2009

Das Ende des Journalismus – Ist unsere Mediendemokratie noch zu retten? Mediendisput in Berlin

Brauchen wir noch gedruckte Zeitungen? Wie sieht die Gesellschaft aus, in der niemand mehr Zeitung liest? Stellen Blogs, Twitter und Google eine ernst zu nehmende Konkurrenz oder eine sinnvolle Ergänzung für den Qualitätsjournalismus dar? Ein brachliegender Anzeigenmarkt, Auflagen im freien Fall und ein rasanter Mediennutzungswandel stellen Zeitungshäuser vor das Dilemma, wie sie ordentlichen Journalismus weiterhin finanzieren können. Gerade mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl drängt sich die Frage auf, inwiefern Zeitungen ihre zentrale Funktion als Leitmedien noch effektiv leisten können, und welche alternativen Formen und Akteure der öffentlichen Kommunikation an Bedeutung gewinnen.

06.05.2009

Sport in den Medien – eine andere Liga?

Das Erleben von Sport, ob live oder in den Medien, beinhaltet sozialpsychologische Prozesse. Der Zuschauer beobachtet die Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften sowie deren Leistungen, zieht soziale Vergleiche und vergibt Sym- und Antipathien. Er identifiziert sich oder grenzt sich ab. In beiden Fällen können soziale Gruppenkonstellationen und -dynamiken zu weiteren sozialpsychologischen Prozessen und Wirkungen wie Distinktion, Affiliation, Selbstdarstellung, sozialer Anschlusskommunikation, Lernen am Modell und Aggression führen.