Vorschau

Stephan Weichert / Leif Kramp / Alexander von Streit (Hrsg.)
Digitale Mediapolis.
Die neue Öffentlichkeit im Internet
2010, Broschur, 190 x 120 mm, dt.
ISBN 978-3-86962-012-1

Stefanie Kiwi Menrath / Alexander Schwinghammer (Hrsg.)
What does a Chameleon Look Like?
2010, 376 S., Broschur, 190 x 120 mm, engl.
ISBN 978-3-938258-51-4

Nathalie Huber
Kommunikationswissenschaft als Beruf.
Zum Selbstverständnis von Professoren des Faches im deutschsprachigen Raum
2010, 344 S., 4 Abb., 9 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.
ISBN 978-3-869620-28-2

Nikolaus Jackob / Thomas Zerback / Olaf Jandura / Marcus Maurer (Hrsg.)
Das Internet als Forschungsinstrument und -gegenstand in der Kommunikationswissenschaft
2010, Broschur, 213 x 142 mm, dt.
ISBN 978386962-032-9

Horst Pöttker / Christian Schwarzenegger (Hrsg.)
Europäische Öffentlichkeit und journalistische Verantwortung
2010, Broschur, 213 x 142 mm, dt.
ISBN 978-3-86962-029-9

Michael Lommel
Im Wartesaal der Möglichkeiten.
Lebensvarianten in der Postmoderne
2011, 224 S., Broschur, 190 x 120 mm, dt.
ISBN 978-3-86962-035-0

Aktuelle Pressemitteilungen

24.08.2010

Sehen und gesehen werden

Kann jeder ein Star werden? Casting-Shows versprechen es, aber wie sieht die Realität aus? Wie funktioniert das Geschäft mit Medienimages? Wer legt die Rollen fest, wer schreibt das Drehbuch? Mit Siegern und Verlierern, mit Machern und Strategen aus der Welt der Casting- und Reality-Shows sprachen Studierende der Universität Tübingen. Ihr Ziel: Herauszufinden, was vor und hinter den Kulissen passiert und wohin eine Gesellschaft driftet, in der die Selbst-Inszenierung zur Lebensform wird.

06.07.2010

Journalismus nach der Krise

»Vielleicht sind wir im Moment dabei, eine ganze Generation von am Journalismus interessierten jungen Menschen abzuschrecken. Die besten gehen in die PR und nur die, die dort nicht unterkommen, in den Journalismus.«

Journalistikprofessor Siegfried Weischenberg zeichnet ein düsteres Bild vom momentanen Zustand journalistischer Arbeit. Tatsächlich scheint das Geschäftsmodell des Journalismus nicht mehr aufzugehen. Die Werbeerlöse, durch die sich der Journalismus bisher vor allem finanziert hat, bröckeln seit Jahren. Hinzu kommt, dass den Medien Zuschauer, Zuhörer und Leser davonlaufen. Allein die Tageszeitungen haben innerhalb von zehn Jahren fünf Millionen Käufer verloren. Ohne Zweifel befindet sich die Medienbranche inmitten einer gewaltigen Krise. Doch zugleich entstehen, vor allem im Internet, neue Formen des Journalismus und seiner Finanzierung.

18.06.2010

100 Rezensionen – Das Online-Journal r:k:m feiert seinen Erfolg bei Experten und Fachinteressierten

Ein Jahr, 100 veröffentlichte Rezensionen und über 28.000 Seitenaufrufe: Die Bilanz des Online-Rezensionsjournals r:k:m – rezensionen:kommunikation:medien darf ein wenig stolz machen!

Bildschirmfoto von r:k:m


21.04.2010

Über die Grenzen der Pressefreiheit

„Jeder Journalist muss überall auf der Welt das Recht haben, frei und ohne Angst berichten zu können“ lautet der Grundsatz der UNESCO-Kommission, die am 3. Mai 1994 den Internationalen Tag der Pressefreiheit initiierte. Jährlich erinnert dieser Tag an die Verletzung von Informations- und Freiheitsrechten in vielen Staaten der Erde – denn weltweit mehr als 70 getötete Journalisten im Jahr 2009 und aktuell über 160 inhaftierte Berichterstatter stimmen nachdenklich.

04.03.2010

Online-Inhaltsanalyse. Forschungsobjekt Internet

Die Inhaltsanalyse ist sowohl eine der Schlüsselmethoden der Medien- und Kommunikationswissenschaft als auch der Sozialwissenschaften insgesamt. Wie aber analysiert man Inhalte im Internet? Zwar waren noch nie so viele Inhalte verschiedenster Kommunikationsformen so leicht verfügbar und öffentlich zugänglich wie heute – andererseits sind sie dadurch auch so schwer greifbar zu machen: Die Produkte von Online-Kommunikation sind dynamisch und wandelbar, flüchtig, vielfach verlinkt, scheinen quantitativ unbegrenzt und sind demnach alles andere als manifest.

18.09.2009

Frankfurter Buchmesse 2009: Autoren am Stand

Der Herbert von Halem Verlag wartet auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wieder mit einer Reihe wichtiger Neuerscheinungen auf. Nachdem in den vergangenen Jahren mehrere Veranstaltung auf dem Forum Literatur & Sachbuch mit jeweils einem Autor des Verlags durchgeführt wurden, sollen in diesem Jahr mehrere Autoren mit ihren Büchern auf dem Stand des Verlags in der Halle 3.1 Nr. B142 vorgestellt werden.


09.09.2009

Erste Online-Rezensionszeitschrift für den Bereich Medien- und Kommunikationswissenschaft – frischer Wind im Rezensionswesen

Mit r:k:m – rezensionen:kommunikation:medien geht am 15. September 2009 ein innovatives wissenschaftliches Rezensionsjournal online! Unabhängige und kompetente Rezensenten werden auf www.rkm-journal.de Lehrbücher, Praxisbände und wissenschaftliche Publikationen der Bereiche Publizistik, Medien- und Kommunikationswissenschaft besprechen.

08.07.2009

Was ist "Bildhandeln"?

In der Welt von heute sind wir stets von Bildern umgeben, mit denen wir interagieren. Sei es in den Medien, im Internet oder bei Computerspielen. Daher genießt die Rede von "Bildhandeln" in der gegenwärtigen Bildtheorie besondere Aktualität – und doch wird der Begriff nur selten systematisch begrenzt.

07.07.2009

Der Wert der journalistischen Leistung

Max Weber stellte 1919 das Postulat auf, dass „eine wirklich gute journalistische Leistung mindestens so viel ,Geist‘ beansprucht wie beispielsweise irgendeine Gelehrtenleistung“. Hinter jeder guten journalistischen oder wissenschaftlichen Leistung stehen Personen, die diese erbringen. In den Fächern, die Journalisten akademisch ausbilden – Kommunikationswissenschaft, Publizistik oder Journalistik –, beschäftigt man sich jedoch nur ungern mit Personen.

07.07.2009

Die Moral der Unternehmenskommunikation. Lohnt es sich gut zu sein?

"Lidl zu boykottieren würde 48.000 Arbeitsplätze gefährden." Mit dieser Aussage eines Mitarbeiters versucht der Discounter in einer großen Werbekampagne das verlorene Vertrauen der Kunden nach der Spitzelaffäre zurückzugewinnen. Diese Werbemitteilung lässt kein Bestreben nach einem Wandel unternehmenskultureller Werte erkennen, sondern rückt den ökonomischen Aspekt eindeutig in den Vordergrund. Kann man so Kundenvertrauen zurückgewinnen?