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Titelinformation

Udo Göttlich / Winfried Gebhardt / Clemens Albrecht (Hrsg.)
Populäre Kultur als repräsentative Kultur. Die Herausforderung der Cultural Studies
2002, 308 S., 6 Abb., englische Broschur, 213 x 142 mm

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3931606511 28.00 EUR

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Nach den ersten Aufregungen, die die Herausforderung der Cultural Studies auslöste, haben sich die Wogen inzwischen etwas geglättet. Die Zeit ist reif dafür geworden, die "Aufgeregtheiten" theoretischer Monopolansprüche hinter sich zu lassen und das Gespräch zwischen den Vertretern der traditionellen Kulturwissenschaften und den Befürwortern der Cultural Studies zu suchen. Dies ist Aufgabe und Ziel dieses Sammelbandes.
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Rezension

Das Argument, 257/2004
Die »feindlichen Brüder« (11), traditionelle deutsche Kultursoziologie und Cultural Studies, an einen Tisch zu setzen, liegt nahe, scheinen doch weit reichende Überschneidungen in Forschungsprogramm und -methode gegeben. Die zentralen Innovationen der Cultural Studies - »radikaler Kontextualismus«, interdisziplinäre Orientierung, Theoriegebundenheit empirischer Forschung und entsprechende Reflexion der eigenen Position - finden sich, wie die Hg. betonen, tendenziell bereits in den methodologischen Schriften Max Webers und Georg Simmels. Herausfordernd bleiben allerdings der explizit auf politische Veränderung und Partizipation zielende Interventionismus der Cultural Studies sowie deren Fokus auf die Populärkultur. Dem für die Cultural Studies entscheidenden Zusammenhang von Macht, Kultur und Politik wird jedoch nur in wenigen Beiträgen nachgegangen, gemeinsame Frage ist vielmehr: »Haben wir es bei den heute beobachtbaren vielfältigen Spielarten der populären Kultur bereits mit einer neuen, die ›bürgerliche‹ Hochkultur ablösenden, ›repräsentativen Kultur‹ zu tun?« (22) [Die ganze Rezension lesen]
 

Rezension

MEDIENwissenschaft, 2/2003, S. 184-185
Für den wissenschaftlichen Kontext ist diese Buch eine Bereicherung und lesenswert. Es ist ein für den deutschsprachigen Raum absolut nicht alltägliche, weil gelungene Herangehensweise sowohl kulturtheoretisch als auch praktisch die Beschäftigung mit populärer Kultur zu Begründen. Der Band thematisiert aus einem interessante Blickwinkel populäre Kultur, von musikalischen Szenen bis zum Heimwerker. Diese theoretische Perspektive und die sich anschließenden Beispiele versuchen nicht populäre Kultur in ihr Recht zu setzen. Die Beiträge basieren auf der begründeten Erkenntnis, dass sie, die populäre Kultur, faktisch, als Repräsentation dieser Gesellschaft, im Recht ist. (Auszug, Stefan Neubacher)
 

Rezension

testcard, März 2005, S. 269-270


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