Keep informed about what we do! [more]
About this book

Rainer Winter (Hrsg.)
Medienkultur, Kritik und Demokratie. Der Douglas Kellner Reader
2005, 384 S., Broschur, 142 x 213 mm

Quantity Art.-No. Price Cart
3931606600 32.00 EUR

About this book Downloads
Abstract
Authors / Editors
Reviews
Drucken
Contents
Excerpts

Review this book!

Douglas Kellner ist einer der wichtigsten Vertreter einer kritischen Medienanalyse. Er hat sich als erster um eine Verbindung von Frankfurter Schule und Cultural Studies bemüht, die beiden Ansätzen gerecht wird und ihre Stärken sinnvoll miteinander verbindet. Im Zentrum seiner vielschichtigen und komplexen Analysen steht die zeitgenössische Medienkultur, deren Ambivalenzen, Widersprüche und Konfliktpotential er kritisch analysiert. Gleichzeitig bemüht sich Kellner aber auch, deren Faszination und kritisches Potential herauszuarbeiten. Zum einen tragen und stabilisieren Medien die gegenwärtigen Machtverhältnisse, andererseits offerieren deren Bilder, Mythen und Diskurse die kulturellen Ressourcen für die Identitätsbildung, für die Handlungsfähigkeit und die Demokratisierung der Lebensverhältnisse.Der erste Teil des Buches entfaltet Perspektiven zur Analyse der heutigen Medienkultur.

Neben einer kritischen Auseinandersetzung mit der postmodernen Medientheorie von Jean Baudrillard und der Frankfurter Schule entwickelt Kellner seinen multiperspektivischen und kritischen Ansatz zur Medienanalyse, der eine wichtige Bereicherung für die deutschsprachige Diskussion darstellt. Im zweiten Teil werden dann Fallstudien zur zeitgenössischen Medienkultur versammelt: 11. September als Medienspektakel, Akte X, Cyberpunk, Polizeiserien, Hollywoodfilme etc. , Artikel zur Medienpädagogik, zum Verhältnis von Fernsehen und Demokratie. Eine Einführung von Douglas Kellner und ein Nachwort von Rainer Winter zur Bedeutung der Arbeiten von Kellner für die deutsche Diskussion ergänzen den Band.

Reviews / Customer Reviews / Other Information
Rezension

Medien & Kommunikationswissenschaft, 54. Jg. 2006/2, S. 315-317
Verdienstvoll ist der Kellner-Reader allein schon deshalb, weil er die erste deutschsprachige Buchpublikation von Kellner darstellt und durchgehend sehr gut übersetzt wurde.

Der Kellner-Reader stellt insgesamt aufgrund des großen Themenspektrums und der Vielfalt der Untersuchungsperspektiven eine Herausforderung für die Medienkulturanalysen der deutschsprachigen Medien- und Kommunikationswissenschaft dar. (Markus S. Kleiner)

 

Rezension

medien & zeit, 1/2006
Kellners Interessen sind weit gespannt - sein Zugang ist im besten Sinne des Wortes undiszipliniert. Eine fachliche und theoretische Zuordnung seines Schaffens ist kaum möglich, in jeder Hinsicht jedoch kommunikationswissenschaftlich relevant. (...) Der Sammelband kann zusammenfassend als panoptischer Blick auf die panoptischen Ansätze eines der inspirierendsten Theoretiker der Medienkultur bezeichnet werden. (...) So bietet der Reader nicht nur einen guten Einstieg in die theoretische und politische Arbeit Kellners, sondern eignet sich auch zur Einteilung seines Schaffens in eine Bandbreite theoretischer Entwicklungen: von der Frankfurter Schule zum Britischen CCCS, von dort über die französischen Poststrukturalisten und Postmodernisten bis hin zum amerikanischen Pragmatismus lässt Kellner kein Feld unbestellt in seiner umfassenden, kontextuellen und historisch fundierten Analyse der medial durchfluteten Alltagswelt, um so sein Projekt einer Theorie der zeitgenössischen Medienkultur voranzutreiben. (Marian Adolf, Auszug)
 

Rezension

F.LM Texte zum Film, 9.3.2006
Kellner ist einer der interessanten Philosophen unserer Zeit, da er entgegen der postmodernen Auffassung vom Ende der Gesellschaft mit eben diesem Denken eine Gesellschaftstheorie entwirft, die unter den Vorzeichen des Multiperspektivismus ein luzides Bild gesellschaftlicher Phänomene entwirft, ohne dabei in die oftmals von anderen Theoretikern der 80er und 90er praktizierte Emphase der Posthisoire zu geraten. Der Herbert von Halem Verlag hat nun jüngst für die Erschließung des vielschichtigen Werks des transatlantischen Philosophen einen wichtigen Beitrag in Form des „Douglas Kellner Readers“ geleistet. Die von Rainer Winter herausgegeben Aufsatzsammlung mit dem Titel „Medienkultur, Kritik und Demokratie“ bietet nicht nur einen sehr umfangreichen Überblick in einer qualitativen Übersetzung an, sondern sie ist gleichzeitig auch eine Art Nabel, von dem aus sich Streifzüge in die verschiedenen Schriften Kellners unternehmen lassen. (...) Was den Reader letztlich so interessant macht, ist zum einen natürlich seine vielschichtige, multiperspektivische Annäherung an ein Denken, das spätestens von Lyotard unter dem Passepartout-Begriff der Postmoderne zusammengefasst wurde, zum anderen sind es aber die strahlenförmigen Verweisungen auf Kellners eigene Arbeit, denn dieser Konvolut stellt momentan den wohl umfangreichsten und besten Überblick über die weitläufigen Themengebiete von Douglas Kellner dar. (Florian Reinacher, Auszug)
 
Link: http://www.f-lm.de/?p=551


[Back to the last page]


New Products


Sind Geisteswissenschaften nützlich? Die Geisteswissenschaften im Diskurs der Marktfähigkeit 17.00 EUR