Das Werbefernsehen unterlag, insbesondere durch die Dualisierung des Rundfunks in den achtziger Jahren, tiefgreifenden Veränderungen. Doch der eigentliche »Urknall« in der Entwicklung dieses noch jungen Werbemediums erfolgt erst durch die Verbreitung der interaktiven Medien, welche die »Werbung an sich« vollkommen verändern werden.
Im ersten Teil des Buches weist der Autor anhand einer Untersuchung der Rolle der Sender, der werbetreibenden Wirtschaft, der Werbeagenturen und der Rezipienten nach, daß die einflußnehmenden Beziehungen zwischen den einzelnen Akteuren der Werbung nicht, wie oftmals angenommen, einseitig sondern stets interagierend sind. Im zweiten Teil schlägt er eine Brücke vom klassischen Werbefernsehen zur multimedialen Werbelandschaft.
Thomas Schierl habilitierte 2000 im Fach Kommunikations- und Medienwissenschaften, war 2002 Vertretungsprofessor am Institut für Journalismus und Kommunikationsforschung (IJK) Hannover und ist seit 2003 Leiter des Instituts für Sportpublizistik der Deutschen Sporthochschule, an dessen Wiederaufbau und Neuausrichtung er maßgeblich beteiligt war. Forschungsschwerpunkte: Medienökonomie, Werbung, visuelle Kommunikation, Online-Kommunikation und Medienwirkung.
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