Wie können wir Sie informieren? Wir richten uns nach Ihnen! mehr
Titelinformation

Bernhard Pörksen (Hrsg.)
Trendbuch Journalismus. Erfolgreiche Medienmacher über Ausbildung, Berufseinstieg und die Zukunft der Branche
2004, 300 S., Broschur, 120 x 190 mm

Menge Art.-Nr. Stückpreis Warenkorb
3931606872 16.00 EUR

Informationen zu diesem Titel Downloads
Abstract
Autoren
Rezensionen
Drucken
Inhaltsverzeichnis
Leseprobe

Schreiben Sie gerne eine Online-Rezension zu diesem Produkt.

Die Krise auf dem Medienmarkt trifft vor allem die jungen Kreativen: Allerorten wird gespart, macht sich nach Jahren der Euphorie ein Klima der Ernüchterung breit. Der Kampf um Aufträge wird für ein Heer von freien Medienarbeitern immer härter. Gleichzeitig lösen sich tradierte Grenzziehungen zwischen Journalismus, Werbung und Public Relations auf, es entstehen neue Formate und Darstellungsformen und mit ihnen neue Berufsbilder. Auf diese Situation muss sich einstellen, wer heute als Journalist arbeiten will. Welche Kompetenzen, so lautet die Kernfrage, sollte man in einer veränderten Medienwelt beherrschen? Wie kommt man rein? Wie bleibt man drin? Wie hält man sich flexibel?

Antworten geben einige der erfolgreichsten Medienmacher der Republik. Zu ihnen gehören u.a. Stefan Aust (Spiegel-Chefredakteur), Kai Diekmann (Bild-Chefredakteur), Gabriele Fischer (brand eins-Chefredakteurin), Andreas Fritzenkötter (Sprecher des Bauer-Verlages), Werner Funk (Blattmacher), Michael Jürgs (Bestseller-Autor), Katja Kessler (Klatsch-Reporterin), Sandra Maischberger (Talkmasterin), Michael Naumann (Zeit-Herausgeber), Michael Spreng (Politikberater), Helge Timmerberg (Star-Reporter), Sebastian Turner (Werber) und Anne Will (Tagesthemen Moderatorin).

Rezensionen / Leserkommentare / Verlagsinformationen
Rezension

Publizistik, Heft 4, 2005
Das Trendbuch Journalismus ist ein journalistisches Lesebuch geworden. Ideal, um Anregungen aufzuschnappen, über Formulierungen nachzudenken, sicher nicht um ein Rezept für den beruflichen Aufstieg zu finden. Dieses Rezept kann keiner verschreiben. (Michael Steinbrecher, Auszug)
 

Rezension

Neue Züricher Zeitung vom 29.07.2005
Ein Journalismus-Trendbuch

Das ist erfrischend anders: Bernhard Pörksen, ein junger Journalistikprofessor an der Universität Hamburg, gibt ein Trendbuch Journalismus heraus, in dem sich erfolgreiche Medienmacher über Ausbildung, Berufseinstieg und über die Zukunft der Medienbranche auslassen. Nicht alle, aber immerhin 28 Journalisten und Medienschaffende von Rang und Namen sind versammelt und geben Auskunft - darunter die Chefredaktoren von Spiegel und Bild-Zeitung, Stefan Aust und Kai Diekmann, ebenso wie Zeit-Herausgeber Michael Naumann, Blattmacher Werner Funk, Werbeagentur-Chef Sebastian Turner und die Tagesthemen-Moderatorin Anne Will.

Das Projekt ist vor allem deshalb spannend, weil es im Rahmen eines Seminars als Gemeinschaftswerk von Studierenden entstanden ist. Diese konnten im Umgang mit der Medienprominenz erste Interviewerfahrungen sammeln. Herausgekommen ist ein Bändchen, das zwar nicht zuverlässig über Trends im Journalismus informieren kann, weil vieles eben doch anders kommt, als einzelne Entscheider es vorhersehen mögen. Dafür gewährt es aber pointenreich Einblick ins Denken einflussreicher Medienmacher - ihre Techniken der Selbstdarstellung eingeschlossen. Wer weiss, wie rar sich heute Spitzenjournalisten bei studentischen Interviewanfragen machen und wie viel Mühe es bereitet, Texte von Berufsanfängern sorgfältig zu redigieren, kann da nur staunen. Ein ermutigender Beleg, dass selbst an überfüllten deutschen Universitäten praxisnahe Ausbildungsprojekte realisierbar sind, die nicht nur den Autoren, sondern auch den Lesern Spass machen. (Stephan Russ-Mohl)
 

Pressestimmen

Das Trendbuch Journalismus in der Presse
»... ein auch für Profis amüsantes und lesenswertes Trendbuch Journalismus« (Bild Hamburg)

"spannendes Trendbuch Journalismus« (Hamburger Abendblatt)

»Reife Leistung« (Insight)

»dieses Buch ist so etwas wie ein publizistisches Antidepressivum« (Deutschlandfunk)

Das Trendbuch Journalismus »ist ein Ratgeber neuen Typs. Er liefert Nutzwert in gut lesbarer und unterhaltsamer Form« (Cicero)

»überaus lesenswert« (Uni Spiegel)
 

Rezension

Drehscheibe plus Magazin Nr. 2/2005
Fazit: Geballte Berufserfahrung auf 300 gut lesbaren Seiten – und diese Interviews befriedigen eine der wichtigsten Voraussetzungen, die ein Journalist in seinem Beruf mitbringen sollte: Neugier. Wenn auch diese nie ganz gestillt sein wird. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen
(Katharina Jording)
 

Rezension

Rezension von Lars Rademacher unter Neues PR-Portal
Darf ein Rezensent von einem Buch einfach mal restlos begeistert sein? Vielleicht nicht, aber der vorliegende Band macht einem die neutrale Distanznahme nicht eben leicht. Der "gescheite Bernhard Pörksen" (Heinz von Foerster) hat mit der vorliegenden Gelegenheitsarbeit mal wieder zweierlei unter Beweis gestellt: dass es nicht immer die großen Vorhaben sein müssen, aus denen wunderbare publizistische Produkte entstehen - und dass der journalistische Nachwuchs unendlich viel zu bieten hat. Mit seinem spannenden Band tritt er zudem den Beweis dafür an, dass die von Ralf Dulisch bereits 1998 erkannte Auflösung tradierter Ausbildungswege im Mediensystem immer mehr Realität wird: Die Grenzen zwischen Journalismus, Unterhaltung, Werbung und PR lösen sich auf, die alten Formate verlieren an Bedeutung. Neue Mischungen und Darstellungsformen entstehen - und mit ihnen neue Anforderungsprofile und Berufsbilder.  [Weiterlesen]
 

Rezension

UNIVERSITAS 703/2005
Buchtipp des Monats

Dass das Metier des Journalisten auch heute noch ein Traumberuf ist, glaubt Bernhard Pörksen, der am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg lehrt und sich in einem Beitrag dieses Heftes mit den Perspektiven für Nachwuchsjournalisten befasst. Pörksen ist Herausgeberdes gerade erschienenen "Trendbuch Journalismus", in dem 24 seiner Studenten erfolgreiche Medienmacher nach ihren Erfolgsrezepten befragten und viele wertvolle Ratschläge für den journalistischen Nachwuchs bekamen. Die Liste der prominenten Gesprächspartner liest sich wie ein Who is who des deutschen Medienwesens: Stefan Aust, der Chefredakteur des "Spiegel", Michael Naumann, ehemaliger Kulturstaatsminister und heute Herausgeber der "Zeit", die "taz"-Chefredakteurin Bascha Mika, die Talkmasterin Sandra Maischberger, die "Tagesthemen"-Moderatorin Anne Will und die Klatsch-"Journalistin" Katja Kessler zählten ebenso zu den Interviewten wie der Medienwissenschaftler Norbert Bolz, derJournalistikprofessor Siegfried Weischenberg und Sebastian Turner, Chef einer Werbeagentur. Die Jungjournalisten beweisen, dass sie das nötige Talent für den Beruf mitbringen - es gelingt ihnen, die Befragten aus der Reserve zu locken, sodass man teilweise sehr offenherzige Einblicke bekommt. Das Trendbuch Journalismus ist das ideale Handbuch für zukünftige Medienmacher, es hat durch die handfesten Tipps der Branchenkenner erheblichen Nutzwert und zeigt darüber hinaus, wie verzweigt die Wege sein können, die zum "Traumberuf" führen können. Trotz dervielen Blickwinkel Einigkeit herrschte unter den Gesprächspartnern, dass auch in einer Zeit des Umbruchs, der das gesamte Medienwesen erfasst hat, das Metier des Journalisten für echte Talente ein erstrebenswertes Berufsziel mit Zukunftschancen ist. (Dirk Katzschmann)
 
Link: http://www.hirzel.de/universitas

Rezension

dpa
"Trendbuch Journalismus" - Studenten interviewen Medienmacher

Hamburg (dpa) - Die Ausgangssituation war reizvoll, aber würde sich das Projekt in einem vertretbaren Zeitraum verwirklichen lassen? Für ein Buch wollten 24 Journalistik-Studenten erfolgreiche Medienmacher über ihre Erfahrungen im Beruf interviewen. Das Ergebnis ist jetzt im "Trendbuch Journalismus" auf 300 aufschlussreichen und teils unterhaltsamen Seiten nachzulesen: 28 überwiegend prominente Journalisten, Autoren und Medienmanager haben Auskunft gegeben.

[Die ganze Rezension von Klaus Koch lesen]
 

Verlagsinformation

edition medienpraxis
Weitere Informationen zu diesem Titel und zur edition medienpraxis finden Sie unter http://www.editionmedienpraxis.de. Weitere Titel zum Thema Journalismus finden Sie hier

Rezension

Faszination TV-Journalismus
Auch in dem Band Faszination TV-Journalismus, den die freien FernsehjournalistInnen Vivian Massaguié und Markus Resch herausgaben, erzählen bundesweit bekannte TV-MacherInnen, wie ihr Redaktionsalltag aussieht.

Ähnlich wie im vorgenannten Buch berichten sie von ihren Berufserfahrungen und schildern die zum Teil hektisch ablaufenden Arbeitsvorgänge, denen sie täglich ausgeliefert sind. Ob nun frei oder fest angestellt, der Stress ist bei allen Befragten erkennbar. Er betrifft das Produzieren, Texten, Recherchieren und nicht zuletzt das Moderieren von Magazinbeiträgen in gleicher Weise.

Als Moderatorin verrät beispielsweise Marietta Slomka den Fernsehneulingen die Interview-Tricks, die sie selbst anwendet. Nützliche Tipps für die richtige Bewerbung gibt abschließend die Unternehmensberaterin Katrin Müller-Walde. Mit dem Hinweis, "längst sind auch die Frauen aufgewacht", richtet sie ihre handfeste Empfehlung vorrangig an den weiblichen Nachwuchs: "Beginnen Sie zeitig mit Netzwerken und vor allem, hören Sie nie damit auf".

Ein umfangreicher Anhang mit technischem Glossar sowie einer Übersicht zu Volontariaten, universitären Studiengängen und Journalistenschulen rundet den praxisnahen Ratgeber ab, der sicherlich bei der großen Zahl von InteressentInnen an Medienberufen Absatz finden wird.

 
Link: http://www.journalistinnen.de

Kundenrezensionen


Verfasser der Rezension: Gast
Bewertung:TEXT_OF_5_STARS am 14.02.2005

Ein echter Mutmacher. Sicher ist die Creme de la Creme des Medienbetriebs nicht repräsentativ für die breite Masse der journalistisch Tätigen. Aber die Interviewer schaffen es, dass es bei allen Befragten "menschelt". Fazit: ein Buch das ermutigt, seinen eigenen Weg mit allen Ecken und Kanten zu gehen. Denn die aalglatten, dreisprachigen Musterabsolventen will eigentlich keiner haben, da schaut man zu häufig "in tote Augen" (Claus Strunz).

Verfasser der Rezension: Gast
Bewertung:TEXT_OF_5_STARS am 03.02.2005

Insgesamt ist dieses Buch ein dreifaches Schatzkästlein. Dem angehenden Journalisten bringt es unaufdringlich bei, wie Prominente seiner Zunft über ihre Arbeit nachdenken - oder eben auch nicht. Für das Genre Interview aufschlußreich ist, wie Journalisten selbst sich den Provokationen konfrontativen Fragens entziehen können - sie also tun, was sie selbst im Beruf stört. Drittens leistet dieser Titel einen wertvollen Beitrag zur bundesdeutschen Mediengeschichte. Dass er allerdings, wie das Vorwort Bernhard Pörksens andeutet, ein Hilfsmittel zur eigenen Karriereplanung darstellt, darf bezweifelt werden. Nicht unbedingt wegen der schlechteren kaufmännischen Situation der Medienbetriebe, der großen Beliebtheit des Journalistenberufs oder der inzwischen fast obligatorischen akademischen Ausbildung. Eher, weil journalistische Leidenschaft eben nicht nur Ehrgeiz und Wissbegier bedeutet, sondern Passion das Element des Passiven, des Schmerzes und des Opfers in sich trägt.


[Zurück zur letzten Seite]


Highlight der Woche
Jetzt informieren und bestellen!

Neue Produkte


Kommunikationswissenschaft als Beruf. Zum Selbstverständnis von Professoren des Faches im deutschsprachigen Raum 29.00 EUR