| Titelinformation |
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Bernhard Pörksen (Hrsg.)
Trendbuch Journalismus. Erfolgreiche Medienmacher über Ausbildung, Berufseinstieg und die Zukunft der Branche
2004, 300 S., Broschur, 120 x 190 mm
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Die Krise auf dem Medienmarkt trifft vor allem die jungen Kreativen: Allerorten wird gespart, macht sich nach Jahren der Euphorie ein Klima der Ernüchterung breit. Der Kampf um Aufträge wird für ein Heer von freien Medienarbeitern immer härter. Gleichzeitig lösen sich tradierte Grenzziehungen zwischen Journalismus, Werbung und Public Relations auf, es entstehen neue Formate und Darstellungsformen und mit ihnen neue Berufsbilder. Auf diese Situation muss sich einstellen, wer heute als Journalist arbeiten will. Welche Kompetenzen, so lautet die Kernfrage, sollte man in einer veränderten Medienwelt beherrschen? Wie kommt man rein? Wie bleibt man drin? Wie hält man sich flexibel?
Antworten geben einige der erfolgreichsten Medienmacher der Republik. Zu ihnen gehören u.a. Stefan Aust (Spiegel-Chefredakteur), Kai Diekmann (Bild-Chefredakteur), Gabriele Fischer (brand eins-Chefredakteurin), Andreas Fritzenkötter (Sprecher des Bauer-Verlages), Werner Funk (Blattmacher), Michael Jürgs (Bestseller-Autor), Katja Kessler (Klatsch-Reporterin), Sandra Maischberger (Talkmasterin), Michael Naumann (Zeit-Herausgeber), Michael Spreng (Politikberater), Helge Timmerberg (Star-Reporter), Sebastian Turner (Werber) und Anne Will (Tagesthemen Moderatorin). |
| Rezensionen / Leserkommentare / Verlagsinformationen |
Rezension
Publizistik, Heft 4, 2005 Das Trendbuch Journalismus ist ein journalistisches Lesebuch geworden. Ideal, um Anregungen aufzuschnappen, über Formulierungen nachzudenken, sicher nicht um ein Rezept für den beruflichen Aufstieg zu finden. Dieses Rezept kann keiner verschreiben. (Michael Steinbrecher, Auszug) |
| Rezension
Neue Züricher Zeitung vom 29.07.2005 Ein Journalismus-Trendbuch
Das ist erfrischend anders: Bernhard Pörksen, ein junger Journalistikprofessor an der Universität Hamburg, gibt ein Trendbuch Journalismus
heraus, in dem sich erfolgreiche Medienmacher über Ausbildung,
Berufseinstieg und über die Zukunft der Medienbranche auslassen. Nicht
alle, aber immerhin 28 Journalisten und Medienschaffende von Rang und
Namen sind versammelt und geben Auskunft - darunter die Chefredaktoren
von Spiegel und Bild-Zeitung, Stefan Aust und Kai Diekmann, ebenso wie Zeit-Herausgeber Michael Naumann, Blattmacher Werner Funk, Werbeagentur-Chef Sebastian Turner und die Tagesthemen-Moderatorin Anne Will.
Das Projekt ist vor allem deshalb spannend, weil es im Rahmen eines
Seminars als Gemeinschaftswerk von Studierenden entstanden ist. Diese
konnten im Umgang mit der Medienprominenz erste Interviewerfahrungen
sammeln. Herausgekommen ist ein Bändchen, das zwar nicht zuverlässig
über Trends im Journalismus informieren kann, weil vieles eben doch
anders kommt, als einzelne Entscheider es vorhersehen mögen. Dafür
gewährt es aber pointenreich Einblick ins Denken einflussreicher
Medienmacher - ihre Techniken der Selbstdarstellung eingeschlossen. Wer
weiss, wie rar sich heute Spitzenjournalisten bei studentischen
Interviewanfragen machen und wie viel Mühe es bereitet, Texte von
Berufsanfängern sorgfältig zu redigieren, kann da nur staunen. Ein
ermutigender Beleg, dass selbst an überfüllten deutschen Universitäten
praxisnahe Ausbildungsprojekte realisierbar sind, die nicht nur den
Autoren, sondern auch den Lesern Spass machen. (Stephan Russ-Mohl) |
| Pressestimmen
Das Trendbuch Journalismus in der Presse »... ein auch für Profis amüsantes und lesenswertes Trendbuch Journalismus« (Bild Hamburg)
"spannendes Trendbuch Journalismus« (Hamburger Abendblatt)
»Reife Leistung« (Insight)
»dieses Buch ist so etwas wie ein publizistisches Antidepressivum« (Deutschlandfunk)
Das Trendbuch Journalismus »ist ein Ratgeber neuen Typs. Er liefert Nutzwert in gut lesbarer und unterhaltsamer Form« (Cicero)
»überaus lesenswert« (Uni Spiegel) |
| Rezension
Drehscheibe plus Magazin Nr. 2/2005 Fazit: Geballte Berufserfahrung auf 300 gut lesbaren Seiten – und diese
Interviews befriedigen eine der wichtigsten Voraussetzungen, die ein
Journalist in seinem Beruf mitbringen sollte: Neugier. Wenn auch diese
nie ganz gestillt sein wird. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen
(Katharina Jording) |
| Rezension
Rezension von Lars Rademacher unter Neues PR-Portal Darf ein Rezensent von einem Buch einfach mal restlos begeistert sein?
Vielleicht nicht, aber der vorliegende Band macht einem die neutrale
Distanznahme nicht eben leicht. Der "gescheite Bernhard Pörksen" (Heinz
von Foerster) hat mit der vorliegenden Gelegenheitsarbeit mal wieder
zweierlei unter Beweis gestellt: dass es nicht immer die großen
Vorhaben sein müssen, aus denen wunderbare publizistische Produkte
entstehen - und dass der journalistische Nachwuchs unendlich viel zu
bieten hat. Mit seinem spannenden Band tritt er zudem den Beweis dafür
an, dass die von Ralf Dulisch bereits 1998 erkannte Auflösung
tradierter Ausbildungswege im Mediensystem immer mehr Realität wird:
Die Grenzen zwischen Journalismus, Unterhaltung, Werbung und PR lösen
sich auf, die alten Formate verlieren an Bedeutung. Neue Mischungen und
Darstellungsformen entstehen - und mit ihnen neue Anforderungsprofile
und Berufsbilder. [Weiterlesen] |
| Rezension
UNIVERSITAS 703/2005 Buchtipp des Monats
Dass das Metier des Journalisten auch heute noch ein Traumberuf ist,
glaubt Bernhard Pörksen, der am Institut für Journalistik und
Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg lehrt und sich in
einem Beitrag dieses Heftes mit den Perspektiven für
Nachwuchsjournalisten befasst. Pörksen ist Herausgeberdes gerade
erschienenen "Trendbuch Journalismus", in dem 24 seiner Studenten
erfolgreiche Medienmacher nach ihren Erfolgsrezepten befragten und
viele wertvolle Ratschläge für den journalistischen Nachwuchs bekamen.
Die Liste der prominenten Gesprächspartner liest sich wie ein Who is
who des deutschen Medienwesens: Stefan Aust, der Chefredakteur des
"Spiegel", Michael Naumann, ehemaliger Kulturstaatsminister und heute
Herausgeber der "Zeit", die "taz"-Chefredakteurin Bascha Mika, die
Talkmasterin Sandra Maischberger, die "Tagesthemen"-Moderatorin Anne
Will und die Klatsch-"Journalistin" Katja Kessler zählten ebenso zu den
Interviewten wie der Medienwissenschaftler Norbert Bolz,
derJournalistikprofessor Siegfried Weischenberg und Sebastian Turner,
Chef einer Werbeagentur. Die Jungjournalisten beweisen, dass sie das
nötige Talent für den Beruf mitbringen - es gelingt ihnen, die
Befragten aus der Reserve zu locken, sodass man teilweise sehr
offenherzige Einblicke bekommt. Das Trendbuch Journalismus ist das
ideale Handbuch für zukünftige Medienmacher, es hat durch die
handfesten Tipps der Branchenkenner erheblichen Nutzwert und zeigt
darüber hinaus, wie verzweigt die Wege sein können, die zum
"Traumberuf" führen können. Trotz dervielen Blickwinkel Einigkeit
herrschte unter den Gesprächspartnern, dass auch in einer Zeit des
Umbruchs, der das gesamte Medienwesen erfasst hat, das Metier des
Journalisten für echte Talente ein erstrebenswertes Berufsziel mit
Zukunftschancen ist. (Dirk Katzschmann) Link: http://www.hirzel.de/universitas
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| Rezension
dpa "Trendbuch Journalismus" - Studenten interviewen Medienmacher
Hamburg (dpa) - Die Ausgangssituation war reizvoll, aber würde sich das
Projekt in einem vertretbaren Zeitraum verwirklichen lassen? Für ein
Buch wollten 24 Journalistik-Studenten erfolgreiche Medienmacher über
ihre Erfahrungen im Beruf interviewen. Das Ergebnis ist jetzt im
"Trendbuch Journalismus" auf 300 aufschlussreichen und teils
unterhaltsamen Seiten nachzulesen: 28 überwiegend prominente
Journalisten, Autoren und Medienmanager haben Auskunft gegeben.
[Die ganze Rezension von Klaus Koch lesen] |
| Verlagsinformation
edition medienpraxis Weitere Informationen zu diesem Titel und zur edition medienpraxis finden Sie unter http://www.editionmedienpraxis.de. Weitere Titel zum Thema Journalismus finden Sie hier. |
| Rezension
Faszination TV-Journalismus Auch in dem Band Faszination TV-Journalismus, den
die freien FernsehjournalistInnen Vivian Massaguié und Markus Resch
herausgaben, erzählen bundesweit bekannte TV-MacherInnen, wie ihr
Redaktionsalltag aussieht.
Ähnlich wie im vorgenannten Buch berichten sie von
ihren Berufserfahrungen und schildern die zum Teil hektisch ablaufenden
Arbeitsvorgänge, denen sie täglich ausgeliefert sind. Ob nun
frei oder fest angestellt, der Stress ist bei allen Befragten erkennbar.
Er betrifft das Produzieren, Texten, Recherchieren und nicht zuletzt das
Moderieren von Magazinbeiträgen in gleicher Weise.
Als Moderatorin verrät beispielsweise Marietta Slomka
den Fernsehneulingen die Interview-Tricks, die sie selbst anwendet. Nützliche
Tipps für die richtige Bewerbung gibt abschließend die Unternehmensberaterin
Katrin Müller-Walde. Mit dem Hinweis, "längst sind auch
die Frauen aufgewacht", richtet sie ihre handfeste Empfehlung vorrangig
an den weiblichen Nachwuchs: "Beginnen Sie zeitig mit Netzwerken
und vor allem, hören Sie nie damit auf".
Ein umfangreicher Anhang mit technischem Glossar
sowie einer Übersicht zu Volontariaten, universitären Studiengängen
und Journalistenschulen rundet den praxisnahen Ratgeber ab, der sicherlich
bei der großen Zahl von InteressentInnen an Medienberufen Absatz
finden wird. Link: http://www.journalistinnen.de
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Kundenrezensionen
Verfasser der Rezension: Gast
Bewertung: am 14.02.2005 |
Ein echter Mutmacher. Sicher ist die Creme de la Creme des Medienbetriebs nicht repräsentativ für die breite Masse der journalistisch Tätigen. Aber die Interviewer schaffen es, dass es bei allen Befragten "menschelt".
Fazit: ein Buch das ermutigt, seinen eigenen Weg mit allen Ecken und Kanten zu gehen. Denn die aalglatten, dreisprachigen Musterabsolventen will eigentlich keiner haben, da schaut man zu häufig "in tote Augen" (Claus Strunz). |
Verfasser der Rezension: Gast
Bewertung: am 03.02.2005 |
Insgesamt ist dieses Buch ein dreifaches Schatzkästlein. Dem angehenden Journalisten bringt es unaufdringlich bei, wie Prominente seiner Zunft über ihre Arbeit nachdenken - oder eben auch nicht. Für das Genre Interview aufschlußreich ist, wie Journalisten selbst sich den Provokationen konfrontativen Fragens entziehen können - sie also tun, was sie selbst im Beruf stört. Drittens leistet dieser Titel einen wertvollen Beitrag zur bundesdeutschen Mediengeschichte. Dass er allerdings, wie das Vorwort Bernhard Pörksens andeutet, ein Hilfsmittel zur eigenen Karriereplanung darstellt, darf bezweifelt werden. Nicht unbedingt wegen der schlechteren kaufmännischen Situation der Medienbetriebe, der großen Beliebtheit des Journalistenberufs oder der inzwischen fast obligatorischen akademischen Ausbildung. Eher, weil journalistische Leidenschaft eben nicht nur Ehrgeiz und Wissbegier bedeutet, sondern Passion das Element des Passiven, des Schmerzes und des Opfers in sich trägt. |
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